Herzlich Willkommen in unserem Foto-Blog

Herzlich Willkommen in unserem Themenblog zur Fotografie und Fotozubehör.

In unserem Foto-Blog finden Sie schwerpunktmäßig Beiträge, die sich mit der Vorstellung von Fotozubehör beschäftigen. Ein Teil der dabei vorgestellten Fotozubehör-Teile kann, sofern wir von den Produkten überzeugt sind, auch in unserem Fotozubehör-Onlineshop versandkostenfrei bestellt werden.

Unser Foto-Blog geht thematisch aber auch noch weiter. So finden Sie grundlegende Beiträge die sich etwa mit Studio-Fotografie, Blitztechnik (Canon Speedlites), Geschichte der Fotografie, speziellen Kameratypen wie etwa der Canon Eos 600D, Nikon-Fotografie und weiteren allgemeinen fotografischen Themen auseinandersetzen.

Selbstverständlich möchten wir auch erfahren, wie der Foto Blog bei Ihnen ankommt. Insofern würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung in den Kommentarspalten mitteilen könnten.

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Sebastian Maaß (Inhaber Ares Foto)

 

5 Apps für waschechte Hobby-Fotografen

5 Apps für waschechte Hobby-Fotografen

Hochwertiges Zubehör gilt als A und O der Fotografie, mit einer guten Kamera allein ist es oft nicht getan. Inzwischen avanciert auch das Smartphone zum häufig verwendeten Werkzeug – nicht nur für Hobby-Fotografen – die möglichst eindrucksvolle Bilder erzeugen möchten. Die folgenden Apps helfen dabei, die passende Belichtung zu finden, den Sonnenstand zu berechnen sowie die erzeugten Fotos zu verwalten. Ein bisschen Spaß ist auch mit dabei!

camera-1030956_960_720Das Pocket Light Meter: Der mobile Belichtungsmesser immer dabei!
Die kleine aber feine App Pocket Light Meter für iOS verwandelt das Smartphone zum Belichtungsmesser. Die Software eignet sich für alle Hobbyfotografen, die zwar stets ein Handy in der Tasche haben, aber sonst ganz altmodisch auf die manuelle, analoge Fotografie setzen. Die Vorgehensweise gestaltet sich dabei absolut einfach: Geben Sie Blende und ISO-Zahl ein und richten Sie anschließend Ihre Smartphone-Kamera auf das gewünschte Motiv – die Pocket Light Meter App meldet die passende Verschlusszeit. Die mobile Anwendung steht bei iTunes zum kostenlosen Download bereit.

Light Meter Free als Belichtungsmesser für Android-Geräte
Wer ein Android-Handy besitzt, geht an dieser Stelle ebenfalls nicht leer aus. Als Alternative bietet sich das Light Meter Free an, dass ebenfalls nichts kostet und exakt auf dieselbe Weise funktioniert. Sowohl Rück- als auch Frontkameras lassen sich damit zu Messgeräten umfunktionieren, erforderlich ist Android OS 3.2 oder höher. Diese Software erhalten Sie ebenfalls kostenlos im Google Plays Android Market.

Photobuddy für perfekte Bildgestaltung mit Sonnenlicht
Noch eine clevere iOS-App: Weil der Sonnenstand gerade in der Objektfotografie eine große Rolle spielt, erweist sich diese Software für den einen oder anderen Hobby-Fotografen als äußerst nützlich. Photobuddy zeigt Ihnen sowohl den Sonnenstand als auch den Sonnenverlauf an einem vorher festgelegten Ort an – und mit dem kleinen Kompass können Sie zusätzlich den Sonnenstand an Ihrer aktuellen Position bestimmen. Die Detailansicht informiert über den Zeitrahmen der Morgen- und Abenddämmerung und des Sonnenhöchststandes; auch die Mondphasen lassen sich aufrufen. Planen Sie einen Fototermin zu einem festen Datum, dann geben Sie diesen Termin in die App ein und erhalten alle wichtigen Details für Ihre Außenaufnahmen. Die aktuelle Version 1.33 kostet bei iTunes 1,99 Euro.

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PokerStars e-Gaming App gegen Langweile in Wartephasen
Die Abenddämmerung für das romantische Paar-Shooting lässt noch auf sich warten? Auch der beste Hobby-Fotograf benötigt hin und wieder eine Erholungspause, solche Wartezeiten lassen sich wunderbar zum Relaxen nutzen. Die PokerStars e-gaming App bietet kurzweilige Unterhaltung für Spannungsfreunde und heimliche Zocker. Die einfach zu bedienende Software erzeugt ein angenehmes Casino-Ambiente. So wandelt sich der Hobby-Fotograf auf die Schnelle zum Gaming-Ass, ob risikolos mit Spielgeld oder echten Einsätzen. Die PokerStars Software steht auf der Homepage des Anbieters zum kostenlosen Download bereit.

Mit QuickPic große Datenmengen bewältigen
Das praktische und zugleich kostenlose Programm QuickPic für Android-Geräte dient dazu, auch große Mengen von Fotos umfassend zu verwalten. Sie ermöglicht kleinere Bearbeitungen wie das Drehen ganzer Bilder, das Ausschneiden bestimmter Szenen sowie das Verschieben und Kopieren von Dateien. Wer das eine oder andere Foto lieber privat halten möchte, entfernt die betreffenden Bilder aus der Übersicht und versieht sie mit einem Passwort: Auf diese Weise sichern Sie sich ab, dass während der Slideshow für Freunde und Bekannte keine peinlichen Aufnahmen erscheinen! Auf Google Play lässt QuickPic mit 4,6 von 5,0 Punkten alle Konkurrenz hinter sich.

Maßgeschneidertes App-Menü für bessere Resultate
Hobby-Fotografen, die maßgeschneiderte Apps für ihre Bedürfnisse nutzen, dürfen durchaus bessere Resultate erwarten. Die angesprochenen Programme bieten nur einen kleinen Einblick in die Welt der Foto-Software: Stellen Sie sich Ihr eigenes App-Menü auf dem Smartphone zusammen und sehen Sie Ihr Hobby mit völlig neuen Augen!

Geld verdienen mit Event-Fotografie

Geld verdienen mit Event-Fotografie

Wenn Sie ein wenig knapp bei Kasse sind, gibt es dank der Erfindung des Internets hunderte von unterschiedlichen Wegen, unkompliziert Geld zu verdienen. Sie könnten Kleidung oder DVDs verkaufen oder unzählige Umfragen für ein paar Cent ausfüllen. Es gibt aber auch die spannende Option der Club-Fotografie. Wenn es Ihnen Spaß macht, Bilder aufzunehmen, neue Menschen kennenzulernen und die Stimmung in einer lebhaften Umgebung einzufangen, findet sich keine bessere Art, Geld zu verdienen.

Für diese Art von Fotografie muss man allerdings eine eigene hochwertige digitale Spiegelreflexkamera besitzen. Sollten Sie sich so etwas nicht leisten können, gibt es auch noch andere spannende Wege, Geld für die Anschaffung der Kamera zu verdienen. Wenn Sie Kasinospiele mögen, können Sie ab sofort Spaß mit dem Online Casino erleben. Die Grafik und Musik sind so realistisch, dass es sich anfühlt, als sei man tatsächlich in einem Kasino. Obwohl es sich hierbei aber um kein stabiles Einkommen handelt, macht es Spaß, ist gebührenfrei und bietet eine gelungene Unterhaltungsmöglichkeit für Ihre Freizeit.

Wie viel muss man also verdienen, um sich eine hochwertige Kamera leisten zu können? Im Folgenden stellen wir Ihnen ein paar Kameras vor, die sich für den Einstieg in die Club-Fotografie eignen.

Sony A58

Wenn Sie direkt in die Branche einsteigen möchten, ist das günstigste Modell die Sony A58 für ungefähr 500 Euro. Die Kamera nimmt Bilder mit 20 Megapixeln auf und wird in einem Paket mit zusätzlichen Objektiven verkauft. Der einzige Nachteil ist, dass die Kamera relativ wenige Optionen für erfahrene Fotografen bietet.

Nikon D7200

Auch die Nikon D7200 ist eine exzellente Kamera, um hochwertige Fotos aufzunehmen. Das Modell verfügt über eine ausgezeichnete Technologie für gelungene Schnappschüsse. Die 51 Autofokuspunkte stellen sicher, dass die fotografierten Personen aus der Menge hervorstechen. Hier bekommt man den gleichen 24,2-Megapixelsensor wie bei viel teureren Nikon-Modellen und ein 3,2 Zoll großes Display, auf dem man die Fotos mühelos sehen kann. Der einzige Nachteil ist, dass die Nikon D7200 für eine digitale Spiegelreflexkamera ein wenig langsamer ist als vergleichbare Modelle.

Canon EOS 5DS

Wenn Sie ein wenig mehr ausgeben möchten oder einen Gewinn auf einer Seite wie Royal Vegas Casino erzielt haben, bietet sich eine hochwertigere Ausrüstung an. Die Canon EOS 5DS kostet mehrere tausend Euro, könnte aber eine Investition fürs Leben sein. Mit einem 50,1-Megapixelsensor, einem 3,2 Zoll großen Display mit mehr als einer Million Pixeln und 61 Autofokuspunkten wird diese Kamera wohl in nächster Zeit nicht zu einem überholten Modell werden.

Bilderrahmen für Ihre Fotos

Bilderrahmen für Ihre Fotos
Sie haben tolle Fotos gemacht und wollen diese nun auch entsprechend präsentieren? Ihre Kamera ist exzellent, Sie wollen ausgewählte Fotos aber auch in Ihrer Wohnung haben und Ihren Freunden zeigen? Das wichtigste ist zunächst einmal eine Kamera und das entsprechende Zubehör, um vorzeigbare Bilder zu machen. Hier sollten Sie sich gut informieren und eventuell beraten lassen.
Nachdem die Fotos allerdings vorhanden sind, sollen diese nun auch präsentiert werden. Für Häuser oder Wohnungen eignen sich besonders gut Bilderrahmen. Diese können überall in der Wohnung aufgestellt werden oder je nach Geschmack auch an die Wand gehangen werden. So wird jeder Raum deutlich verschönert und erhält einen eigenen Stil mit Ihren persönlichen Fotos.
Hier können Sie sich weiter zu Bilderrahmen in verschiedenen Formen, Farben und Größen informieren, um den Bilderrahmen individuell an das jeweilige Bild anpassen zu können.

Den richtigen Rahmen finden
Bilderrahmen können aus vielen verschiedenen Materialien bestehen. Sie können aus Aluminium, Holz oder Kunststoff sein, sie können einen Rahmen haben oder rahmenlos sein. Auch Galerierahmen sind möglich, die mehrere Fotos beinhalten und vor allem für eine Fotowand geeignet sind.
Für Portraitfotos gibt es außerdem spezielle Portraitrahmen, diese sind besonders verziert oder gestaltet.
Aluminiumrahmen haben zum Beispiel den Vorteil, dass sie sehr hochwertig sind und auch sehr edel aussehen. Außerdem sind diese sehr stabil und halten auch einem Umzug stand und zerbrechen auch nicht, wenn sie mal herunterfallen sollten.
Rahmen aus Holz geben einen besonderen Look. Dieser sieht sehr alt und antik aus, was Ihren Fotos den besonderen Feinschliff gibt. Sollten Sie zum Beispiel den Sepia-Filter benutzen, bietet sich ein Holzrahmen besonders an, da er das Bild in seiner Gesamtkunst abrundet.
Außerdem gibt es noch Bilderrahmen aus Kunststoff. Dieser werden häufig für Urkunden oder auch Zertifikate verwendet und sind sehr beliebt. Vorteilhaft ist, dass diese kein hohes Gewicht haben und somit vielfältig einsatzbereit sind.

Mal etwas anderes ausprobieren

Auch rahmenlose Bilderrahmen, sogenannte Cliprahmen gibt es. Diese sind zeitlos und sorgen für eine besondere Perspektive. Durch Antireflexglas oder Antibruchglas kann zudem für eine perfekte Betrachtung und Bruchsicherheit des Rahmens gesorgt werden.
Um Ihre Liebsten auf jedem Weg immer dabei zu haben, hilft ein Schlüsselanhänger mit Foto. Auch hier können Sie die richtige Größe für sich finden und haben so eine Erinnerung mit Ihren schönsten Fotos oder von Ihrer Familie oder Ihren Kindern immer dabei. Damit Sie sich immer von Ihren Liebsten begleitet fühlen und diese immer dabei sind.
Durch Bilderrahmen gewinnen Ihre Fotos weiter an Bedeutung und die Schönheit Ihrer Bilder wird dadurch abgerundet.

Das perfekte Hochzeitsbild

Das perfekte Hochzeitsbild

Die Hochzeit steht an und sie quält seit langem ein Gedanke, wie erhalte ich das perfekte Traumhochzeitfoto? Die Hochzeit erleben ist die eine Seite des Glücks, aber das Festhalten der Erinnerung ist für Vorausblickende unumgänglich, denn auch in 10 Jahren möchte man noch den Moment bewundern, an dem die Ringe übertragen wurden. Man möchte noch einmal das freudestrahlende Gesicht des Partners beim Auftritt vor der Kirche betrachten und auch Angehörigen, die nicht der Feier beimischen konnten, die verpassten Momente zeigen können.
Zwei Dinge werden dafür vorausgesetzt, einerseits ist das Equipment ausschlaggebend, denn ohne funktionierende Kamera, gibt es keine Fotos. Sollte die Kamera funktionieren gibt es immer noch qualitative Unterschiede bezüglich der Produktion der Fotos. Die Ausstattung der Kamera kann durch zusätzliche Produkte aufgewertet werden. Objektive in verschiedenen Formen und mit spezifischen Eigenschaften, Handschlaufen, die das Fotografieren erleichtern und Tragetaschen, mit denen die Kamera komfortabel von einem zum anderen Ort getragen werden kann. Wenn im Herbst oder im Winter geheiratet wird, ist es schon früh dunkel und auf einen Blitz kann an der Kamera nicht verzichtet werden. Denn Schnappschüsse entstehen oft beim spaßigen Teil der Party, wenn die Braut und ihre Freundinnen das Tanzbein schwingen.
Auf der Basis der Kameratechnik steht zwar das perfekte Bild, es ist aber bislang nur digital verfügbar. Die Umsetzung des Bildes ist er zweite wichtige Teil, um den Entstehungsprozess des Bildes abzuschließen. Verschieden Möglichkeiten, wie dieses Aussehen kann finden Sie auf karten-paradies.de. Bringen Sie ihren persönlichen Hochzeitsmoment auf einer Karte zum Ausdruck. Verschicken Sie Danksagungen an ihre Gäste, sie werden sich freuen, dass ihr Tag unvergesslich geworden ist und zugleich darüber, dass sie Teil dieses Moments sein durften. Gestalten Sie eine Karte frei nach ihrem Geschmack, wählen Sie aus verschiedenen Designs, Farben und Schriftformen, verzieren Sie ihre Karte und verleihen ihr eine individuellen Touch. Kombinieren Sie ihr Bild auf Aufstellkarten und verwenden Sie als Dekor für ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht von der Angst die Erinnerung nicht festmachen zu können beeinflussen, sondern machen Sie sich frühzeitig Gedanken, wen Sie mit dem Fotografieren beauftragen wollen und mit welcher Kamera geshootet werden soll. Teilen Sie diesen Moment mit ihren Mitmenschen und machen ihn auf einer Karte auch außerhalb des Computer Desktops verfügbar. Lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf, eine Hochzeit ist ein einmaliges Erlebnis, auch wenn sie zum zweiten Mal gefeiert wird. Die Erinnerung an sie hat einen eben würdigen Platz verdient, der ihre Erinnerungen prachtvoll wiederspiegelt.

Die Entwicklung der digitalen Fotografie

Die Entwicklung der digitalen Fotografie

Was macht eine Digitalkamera eigentlich digital beziehungsweise was ist eigentlich der Unterschied zu einer analogen Kamera? Und wie lange wird schon mit dieser Technik fotografiert? Der Hauptunterschied ist, dass das geschossene Foto bei einer Digitalkamera mithilfe eines elektronischen Bildwandlers digitalisiert und danach auf einem digitalen Speichermedium gesichert wird. Bei einer analogen wurde es auf einen Film übertragen.
Beginnen tat die Geschichte mit dem Entwickler der sogenannten Videosdisk-Kamera Paul Gregg im Jahr 1963. Dies war die erste Kamera, die in der Lage war Standbilder für wenige Minuten auf einem elektronischen Speichermedium festzuhalten. Danach, etwa sechs Jahre später, wurde der eigentlich als Datenspeicher gedachte charge-coupled-device (CCD) von Willard Boyle und George Smith zur temporären Speicherung von Fotos umfunktioniert. Mit diesem Schritt wurde die Basis für die heute so weit verbreitete Digitalkamera geschaffen. Nur ein Jahr nach dieser Entdeckung von Boyle und Smith kamen schon die ersten Kameras (Solid-State-Kameras genannt) auf den Markt, die diese Technik nutzen.
1971 präsentierte dann Thomas B. McCord die erste, noch sehr schwere, zehn Kilo wiegende Digitalkamera auf den Markt. Die Elektronik, die sich in einem gesonderten Gefäß befand, wurde durch ein Kabel mit der Kamera in Kontakt gebracht. Die nächste Digitalkamera, die auf dem Markt in Erscheinung trat, tauchte etwa vier Jahre später auf. Sie wog schon nur noch verhältnismäßig leichte vier Kilo und verfügt über eine Auflösung von 0,1 Megapixeln. Die Dauer, um ein Bild auf der eingebauten Datenkassette abzuspeichern dauerte aber immer noch ziemlich lange 23 Sekunden.
Kommerziell wurden solche Kameras, die über einen CCD-Speicher verfügten, erst zwei Jahre später, 1973. Die erste Kamera von dieser Art wog nur noch geringe 170 Gramm, verbrauchte ein Watt Strom und verfügte über einen 0,01 Megapixel Sensor. Es handelte sich dabei jedoch um eine Fernsehkamera, die daher hauptsächlich in der Industrie, der Überwachung und der Medizin zum Einsatz kam. Produziert wurde sie von der Firma Fairchild Imaging.
In die professionelle Fotografie wie der Studio-, Werbe- und Modefotografie, wie sie auch heute Verwendung findet, beispielsweise bei Fotografen, wie Sie einen unter rl-fotoshooting.de finden, fand die Digitalkamera erst in den 90ern Einzug. Einige Jahre später wurde sie dann auch Teil der Reportagefotografie.
In den nun folgenden Jahren wechselte eine Erneuerung die nächste ab, und im Bereich der Digitalfotografie kam es zu schnelleren und immer fortschrittlicheren Entwicklungen, als je zuvor. Technische Modelle, die in einem Jahr noch auf dem aktuellen Stand waren, waren im Nächsten schon längst wieder überholt. Im Jahr 2003 überholten die Verkaufszahlen von digitalen Kameras erstmals diejenigen der Analogen.

Einige Tipps für gelungene Babyfotos

Einige Tipps für gelungene Babyfotos

Alle Eltern möchten doch wahrscheinlich die Entwicklung Ihres Babys so genau wie möglich festhalten. Und das am liebsten auf möglichst professionellen Fotos, welche dem gelernten Fotografen wohl am besten gelingen werden. Jedoch kostet ein solcher auch nicht gerade wenig, was sich die meisten wiederum nicht ständig leisten können. Denn die Kleinen wachsen und verändern sich so schnell, dass man sie eigentlich alle paar Wochen fotografieren müsste, um die Entwicklung auch vollständig festhalten zu können. Damit Ihnen genau dies auch ohne den monatlichen Gang zum Fotografen gelingt, haben wir Ihnen hier einige Tipps und Tricks zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, zwischendurch auch selbst gelungene Fotos anzufertigen.

Ein Baby als Fotomodell

Nehmen Sie sich vor Ihr Baby zu fotografieren, planen Sie genügend Zeit ein! Es handelt sich um ein noch sehr kleines Kind, kein professionelles Modell, also erwarten Sie nicht zu viel und vor allem überanstrengen Sie das Baby nicht. Am höchsten ist Ihre Chance auf ein Baby, das sich gut fotografieren lässt, wenn es kurz vor dem Shooting gefüttert wurde und demnach satt und eventuell auch schläfrig ist.

Die Kamera

Spielen Sie ein bisschen mit der Blende Ihrer Kamera können Sie verschiedene Schärfeeffekte erzielen. Eine offen eingestellte Blende erzeugt einen unschärferen Hintergrund. Es ist die Tiefenschärfe, durch die das Baby im Vordergrund scharf erscheinen lässt. Probieren Sie sich doch ruhig mal ein bisschen mit diesen Einstellungen aus, vielleicht gefällt es Ihnen, wenn der Hintergrund, in dem sich auch das Baby befindet, scharf gestellt wird, während der Vordergrund unscharf bleibt. Wenn möglich, verzichten Sie auf den Blitz, damit Sie das Baby nicht mehr als nötig erschrecken.

Das Licht bei einem Babyshooting

Wie bei den meisten anderen Fotos, auf denen Sie Details erkennen möchten, sollten Sie auch hier darauf achten genügend Licht zur Verfügung zu haben. Am vorteilhaftesten ist natürlich Tageslicht. Fotografieren Sie drinnen, wählen Sie am besten einen hellen Raum und dort einen Platz am Fenster. Damit sich Ihr Baby auch wohlfühlt, nehmen Sie als Unterlage eine weiche Decke und flauschige Kissen. Falls nötig, können Sie auch noch weiße Styroporplatten an den Bildrändern platzieren, um noch mehr Licht einzufangen.

Die Perspektive bei der Babyfotografie

Um etwas Abwechslung in die Fotos zu bringen, wechseln Sie die Perspektive. Begeben Sie sich in die Hocke und fotografieren Sie aus der Höhe des Babys heraus, um so Details möglichst genau ins Bild zu bekommen. Beachten Sie dabei jedoch stets keinen Schatten in das Bild zu werfen.

Haben Sie dann also einige schöne Fotos angefertigt, lassen sie ihnen auch die nötige Ehre zuteilwerden, beispielweise in einem Fotokalender von druckstdu.de.

Entwicklung von Filmen

Entwicklung von Filmen
In der Fotografie wird das Bannen des nach der Belichtung entstandenen unsichtbaren Bildes auf Fotopapier, als Entwicklung eines Fotos bezeichnet. Haben Sie sich vielleicht schon einmal überlegt selbst einen Film zu entwickeln? Dann finden Sie hier eine kurze Anleitung. Die folgende Erklärung bezieht sich auf die Entwicklung eines Schwarzweißfilms. Ein kleine Anmerkung im Voraus, die Filmentwicklung zu Hause ist nicht günstiger, als sie entwickeln zu lassen, denn die Utensilien und Chemikalien kosten auch einiges.
Vorbereitung
Da ein belichteter Film in absoluter Dunkelheit entwickelt werden muss, wird zu Hause eine Filmentwicklungsdose verwendet. Bevor Sie loslegen bereiten Sie die notwendigen Utensilien vor, sodass der Arbeitsablauf reibungslos vonstattengehen kann. Das heißt, die Chemikalien (Entwickler, Fixierer, Stoppbad und Netzmittel), Messbecher, Thermometer, Filmklammern, Stoppuhr, Seife und ein Handtuch werden neben dem Waschbecken bereitgelegt. An einem dunklen Ort  legen Sie Entwicklertank, Filmdosenöffner, Entwicklerspule und Schere und den Film bereit.
Zuerst sollte das Einspulen des Films in die Entwicklerspule bei Licht geübt werden. Dafür verwendet man am besten einen billigen Film, klappt es bei Licht, wird mit geschlossenen Augen und auch in der Dunkelheit geübt.
Ablauf
Einspulen. Zuerst  öffnen Sie die mit einem Öffner den Deckel der Filmdose (im Dunklen!). Das Grundprinzip beim Einspulen funktioniert etwa so, es kann jedoch von Spule zu Spule etwas variieren: Das Filmende wird mittig in der Spule  eingeklemmt und der Film dann der Länge nach in die Windungen hineingerollt. Danach kommt die Spule in den Tank, wo sie vor jeglichem Licht geschützt ist.
Entwickler. Was nun folgt, wird wieder im Hellen ausgeführt. Die Entwicklungszeit und –temperatur richten sich nach den Angaben des Filmherstellers. Bei Schwarzweißfilmen sind dies meist 18-20 Grad. In einem Messbecher werden bei einem Kleinbildfilm ungefähr 250ml Wasser bereitgestellt. Nun wird ihm die genaue Menge des Entwicklerkonzentrats zugefügt und das Ganze in den Entwicklertank gefüllt. Nun  folgt das „Kippen“. Alle 30 Sekunden wird der Tank gekippt und wieder aufgerichtet. Dann wird die genutzte Entwicklerlösung heraus gelassen und gegen das Stoppbad ausgewechselt. Dies lassen Sie 30-60 Sekunden einwirken, bevor Sie es zurück in die Flasche gießen. Der Zweck hiervon ist die Unterbrechung des chemischen Prozesses, sodass keine Reste bleiben, die den Fixierer verunreinigen könnten.
Fixieren. Nun wird der angesetzte Fixierer in den Tank gefüllt. Auch diesmal wird wieder alle 30 Sekunden gekippt. Danach kommt auch der genutzte Fixierer wieder in die Flasche zurück. Es ist hilfreich, sich auf den jeweiligen Flaschen zu markieren, wie oft die Chemikalie schon verwendet wurde, denn schon genutzte Chemikalien brauchen bei einem erneuten Einsatz mehr Zeit.
Wässern. Als letztes lassen Sie etwa fünf Minuten lang frisches Wasser in den Tank laufen, sodass alle Chemikalienreste entfernt werden.
Trocknen. Zum Trocknen bringt man den Film nun an einen staubfreien Ort und hängt ihn dort auf. Es ist hilfreich eine Klammer auch an das untere Ende zu stecken, so kann der Film sich nicht aufrollen. Ist er komplett getrocknet, kann man ihn in eine geeignete Größe zerschneiden (etwa sechs Bilder) und ihn digitalisieren oder abziehen lassen. Aufbewahrt wird er in speziellen Negativhüllen.
Damit sie richtig zur Geltung kommen, könnten Sie Ihre selbstentwickelten Fotos zum Abschluss in einen Fotokalender von fotokalender.com integrieren.

Die Sony SLT-A58Y – Ein Gastbeitrag von Fabian Wüst

Kameras gibt es wie Sand am Meer, keine Frage. Eine besondere Gattung und zudem immer beliebter werdende Klasse an Kamerasystemen stellen jedoch die sogenannten Spiegelreflexkameras dar.

Allerdings gibt es auch unter dieser Sondergruppe etliche Modelle in den unterschiedlichsten Ausführungen und mit den unterschiedlichsten Funktionen zu finden. Die Sony SLT-A58Y beispielsweise stellt hier nur eine von vielen Vertreterinnen dar.

Dennoch sticht diese Spiegelkamera unter ihren Kolleginnen deutlich hervor, was nicht nur an ihrem auffällig und kunstvoll gestalteten Design liegt. Alles, was es über die japanische Hightech-Knipse zu wissen gibt, verraten die folgenden Zeilen.

Die wichtigsten Daten in der Übersicht:
Herzstück der Sony SLT-A58Y ist deren 20 Megapixel starkes Kameraobjektiv, welches auf der Grundlage einer kontraststarken DSLR-Technik arbeitet. Insbesondere die scharfe Linienpaarzeichnung und die natürliche Farbwiedergabe verleihen der Kamera dabei dicke Pluspunkte. Positiv wirkt sich zudem die gute Lichtverträglichkeit aus, sodass auch bei höheren ISO Werten sehr klare Bilder auf dem Speicherchip landen. Ebenfalls zu loben sind das griffige Gehäuse, die kurze Verschlusszeit und die verhältnismäßig lange Akkulaufzeit.

Das Handling der Sony DSLR:
Einen der großen Vorteile, die die SLT-A58Y mit sich bringt, ist deren geringes Gewicht von circa 570 Gramm. So lässt sich das Modell auch auf längeren Ausflügen, etwa auf Wanderungen, mühelos mitnehmen. Zudem fällt die Kamera mit Ausmaßen von 129 x 96 x 78 Millimetern recht handlich aus, ist dank der grifffreundlichen Oberflächenlegierung sehr sicher zu halten und offenbart über die verständliche Bedienungsfläche auch für Einsteiger eine praktikable Fotolösung.

Die Vor- und Nachteile der Sony SLT-A58Y:
Große Vorteile offenbart die Spiegelreflexkamera bei der Betrachtung der Bild- und Videoqualitäten. Hier kann die Lösung schlichtweg mit sehr detailreichen Farben und zudem sehr klaren Linienzeichnungen im wahrsten Sinne des Wortes punkten! Denn selbst bei der Aufnahme von Videos offenbart die Fotomeisterin ein erstaunlich gutes Bild mit einer Aufnahmerate von 1080p bei mindestens 24 fps. Ebenfalls zu loben sind die geringen Auslösezeiten und der lang anhaltende Akku: 0,3 Sekunden benötigt die SLT-A58Y im Schnellbildmodus pro Bild und etwa 280 Minuten hält die Kamera im Videodreh-Modus durch!

Negativ fällt wiederum der zwar große, verhältnismäßig jedoch pixelarme Sucher-Bildschirm aus. Ebenfalls nicht allzu positiv: Während des Filmens lassen sich keinerlei Veränderungen bei der Aufnahme vornehmen und auch vor dem angestrebten Videodreh sind vergleichsweise wenige Optionen gegeben.

Fazit:
Eine scharfe, handliche und langlebige Spiegelreflexkamera stellt die SLT-A58Y allemal dar. Insbesondere die gute Lichtverarbeitung und die schlichtweg gute Bildqualität sprechen für die Kamera. Wer jedoch viel und lange filmen möchte, sollte sich ungeachtet der hohen Auflösung besser nach einem anderen Modell umschauen.

 

Über den Autoren:

Fabian Wüst betreibt eine Ratgeber-Website rund um Spiegelreflexkameras. Dort findet man einen DSLR-Vergleich, eine Bestseller-Liste sowie klassische Produkttests. Des Weiteren werden auf www.spiegelreflexkamera-tests.net regelmäßig Ratgeber- sowie Blogartikel veröffentlicht.

Photoshop für Einsteiger? – Elements 13 macht’s möglich

Adobe Photoshop ist zweifellos eins der bekanntesten Bildbearbeitungsprogramme überhaupt. Allein die Tatsache, dass man bearbeitete Fotos üblicherweise mit dem Adjektiv „photoshopped“ beschreibt, spricht für die weite Bekanntheit der Software. Auch bei Grafikern und Fotografen gilt Photoshop von Adobe als das Synonym für Professionalität. Diese Wertschätzung verdankt das Programm dabei vor allem seinem enormen Funktionsumfang. So verbergen sich in zahlreichen Untermenüs von der automatisierten Tonwert-Korrektur über eine explizite Kontrast- und Farboptimierung bis hin zur pixelgenauen Selektion von Bildbereichen bzw. -abschnitten eine riesige Anzahl an kreativen Werkzeugen wie bei keiner anderen Software dieser Art.

 

Für Laien und Gelegenheitsnutzer gibt es attraktive Alternativen auf dem Markt

 

Dass sich dabei Photoshop in erster Linie an Profis oder zumindest an Nutzer mit qualitativ hohem Anspruch richtet, wird eigentlich schon direkt beim Programmstart klar. Während sich der Profi aber über die zahlreichen Menüs und integrierten Tools freut, ist der Privatanwender oftmals vor allem am Anfang angesichts der Fülle an Möglichkeiten bzw. Bearbeitungswerkzeugen bereits überfordert. Sicher erschließen sich viele Funktionen nach einer entsprechenden Eingewöhnungszeit. Trotzdem stellt sich die Frage, ob der Privatanwender wirklich ein Programm dieser Güteklasse benötigt? Der Hersteller Adobe selbst sagt ,,nein“ und bringt deshalb die kleine Schwester des Profi-Programms – Elements 13 – auf den Markt.

 

Einsteigerfreundlich wird die Software durch viele automatische Bearbeitungsoptionen und Step-by-Step-Anleitungen. So kann der Nutzer bereits vor dem Bearbeiten zwischen den Reitern ,,Schnell“, ,,Assistent“ sowie ,,Experte“ wählen, um so seinen Kenntnisstand zu definieren. Hat man sich für ein Level entschieden, wählt die Software nur bestimmte Filter und Effekte aus um die Bedienung übersichtlicher zu gestalten. Im Expertenmodus lässt Elements 13 dem Nutzer freie Hand und alle Bearbeitungsmöglichkeiten.

 

Viele Neuerungen speziell für Einsteiger

 

Besonders die Bereiche Optimierung des Assistenten, automatische und manuelle Auswahl, aber auch Social-Media und Bildmontage wurden in der neuen Version überarbeitet:

 

Optimierter Assistenten-Modus

Nach dem Aktivieren des Assistenten-Modus erscheint ein Navigationsmenü am rechten Bildrand. Hier kann der Nutzer zwischen den Bereichen ,,Fotospiel“, ,,Retuschen“, ,,Kamera-“ und ,,Fotoeffekte“ wählen. Jede Funktion geht der Assistent nun Schritt-für-Schritt durch, sodass man nichts falsch machen kann.
Automatische und manuelle Auswahl für noch mehr Funktionen

Das Programm bietet in der neuen Version noch mehr Funktionen, die per Mausklick das Bild automatisch optimieren, aber auch manuell benutzt werden können um bestimmte Bereiche gezielt zu bearbeiten.

 

Social-Media

Elements 13 glänzt diesmal außerdem mit der ,,Facebook-Titelbild“-Funktion und gestaltet kreative Facebook-Cover-Bilder. Bei der Kombination vom Titelbild und dem jeweiligen Profilfoto entstehen einzigartige Ergebnisse.

 

Ausgeklügelte Bildmontage durch Photomerge-Technologie

Die neue Photomerge-Technologie bietet sowohl dem Profi als auch dem Einsteiger unbegrenzte Möglichkeiten. Mit ihr kann man im Handumdrehen einzelne Objekte aus einem Foto ausschneiden, den Ausschnitt leicht verfeinert und in ein neues Foto einfügen. Natürlich steht dem Nutzer auch hier ein Assisten zur Seite. Befinden sich alle Objekte auf einem Foto, kann man noch die Belichtung automatisch oder manuell für das gesamte Foto anpassen.

 

Weitere Informationen können den folgenden Testberichten zu Elements 13 entnommen werden.

http://www.netzsieger.de/p/adobe-photoshop-elements-13

http://www.giga.de/downloads/photoshop-elements/

http://www.digitalkamera.de/Meldung/Photoshop_Elements_13_angekuendigt/9138.aspx

Test: Nikon Coolpix L830

Test-Bericht: Nikon Coolpix L830 – wie kann die Superzoom-Kamera im Kurz-Test überzeugen?

Mit der Nikon Coolpix L820 brachte Nikon eine äußerst preiswerte Megazoom-Kamera mit guter Austattung heraus. Die Erwartungen an das Nachfolgemodell Nikon Coolpix L830 sind dementsprechend groß. Der Ares Foto-Blog hat freundlicherweise ein Testexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, das an einem Wochenende ausführlich getestet wurde. Kann die Digitalkamera im Test überzeugen?

Genau so wie die L820 ist die L830 heute deutlich unter 200 Euro zu bekommen. Die beiden Modelle ähneln sich sehr stark. Mit 500g ist die L830 allerdings 30g schwerer. Die Abmessungen sind doch eher wuchtig (111 x 91 x 76 mm), weshalb die Kamera in den meisten Fällen wie eine DSLR um den Hals getragen werden wird. Dank zwei Gurtösen stellt dies auch kein Problem dar. Die Kamera ist komplett aus Gummi gefertigt und liegt sicher und rutschfest in der Hand. Die Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet und dürften auch bei Foto-Anfängern nicht zu Verwirrung führen. Die Nikon-Designer haben sich sichtlich Mühe gegeben, den Eintieg möglichst leicht zu machen. Ein Tastendruck im Hauptmenü reicht aus, um die Positionen Bildqualität, Bildgröße, Weißabgleich, Messfeldvorwahl, ISO, Farb-Effekte und Serienaufnahme anzuzeigen. Bei den Videoeinstellungen geht es genau so übersichtlich zur Sache. Hier finden sich die Positionen: Windgeräuschfilter, Messfeldvorwahl, Auto-Fokus, Video VR und Filmsequenz.

Das scharfe 3-Zoll-Display weiß auf Anhieb zu überzeugen. Es hat eine Auflösung von 307.000 RGB-Bildpunkten, was in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich ist. Auch wenn man nicht frontal auf das display blickt, sondern stark seitlich, sind alle Details noch hervorragend erkennbar. Der  Bildschirm der Coolpix L830 in sechs Helligkeitsstufen verstellbar. Ein deutlicher Vorteil, im täglichen Praxiseinsatz, ist die Möglichkeit, das Display zu schwenken. Das war beim Vorgängermodell noch nicht möglich.

Die Brennweite des Megazooms wurde noch einmal erweitert. Sie beträgt jetzt 22,5 – 782 (zuvor 22,5 – 675). Die Lichtstärke ist ist dabei mit 3 – 5,9 gar nicht so schlecht. Auch wenn man insgesamt natürlich nicht die Bildqualität wie bei einem DSLR-Teleobjektiv erwarten darf: es ist faszinierend, den Brennweitenbereich der L830 voll auszuschöpfen. Insbesondere auch deshalb, weil die Kamera vergleichsweise handlich ist. Sprich: man nicht mit einem kilogrammschweren Teleobjektiv unterwegs sein muß.

Bei solch schwindelregenden Brennweiten-Werten muß natürlich ein brauchbarer Bildstabilisator zum Einsatz kommen. Hier hat Nikon noch einmal nachgebessert und trumpft mit einem 5-Achsen-Hybrid-Bildstabilisator auf, der seinen Dienst auch ganz ordentlich versieht. Selbstverständlich ist auch ein Stativgewinde verbaut. So muß man sich nicht vollkommen auf den Bildstabilisator verlassen, wenn im Tele-Bereich fotografiert werden soll. Ein echter Knaller ist der Makromodus mit seiner Naheinstellgrenze von 1 cm. Eine ruhige Hand und gutes Licht vorausgesetzt, lassen sich hiermit wirklich brauchbare Makroaufnahmen machen.

Der Autofokus ist jetzt etwas flotter als beim Vorgängermodell. Die Anzahl der Batterien wurde von einer auf vier aufgestockt. Das erscheint uns beim Wechseln nicht ganz so praktisch zu sein.

Der CMOS-Sensor mit seinen 16 Megapixeln liefert eine dem Preis der Kamera entsprechende gute Bildqualität. Leider werden Bilder, um das Rauschen zu unterdrücken, teilweise teilweise recht glattgebügelt. Die Kamera kommt hier offensichtlich an ihre technischen Grenzen.

Fazit

Die Nikon Cooplix L830 ist ein imposantes Stück Kamera, das mit einem beeindruckenden Megazoom aufwarten kann. Dabei darf man jedoch keine Kamera erwarten, die in der Manteltasche verstaut werden kann. Dennoch ist die L830 im Vergleich zu DSLRs hoch als handlich einzustufen. Über die Mängel bei der Bildqualität kann die uppige Brennweite trösten. Das Preis-Leitungsverhältnis ist unserer Meinung phänomenal. Wer „mehr“ möchte, sollte sich bei Systemkameras und DSLRs umsehen. Mit diesen möchte die L830 aber auch gar nicht antreten.