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Objektivadapter

Objektivadapter

Wer kennt nicht das Problem. Man möchte beispielsweise ein hochwertiges M42-Objektiv mit einer Canon Eos Kamera nutzen, es funktioniert aber nicht, weil die Bauteile nicht miteinander kompatibel sind. Hier schafft ein Objektivadapter Abhilfe. Ein Objektivadapter ermöglicht es, Objektive und Kamera-Bodys unterschiedlicher Hersteller miteinander zu kombinieren. Da bei vielen Objektivadapter-Modellen keine elektronische Verbindung zwischen Kamera und Objektiv hergestellt wird, sind einige Kamera-Funktionen wie beispielsweise der Autofokus nicht nutzbar. Dies stellt allerdings nicht unbedingt ein Problem dar, weil viele professionelle Fotografen ohnehin den manuellen Modus ihrer Kamera nutzen. Die Möglichkeit, mit Hilfe eines Objektivadapters ältere, nicht selten sehr leistungsfähige und hochwertige Objektive weiternutzen zu können, sollte deshalb von jedem ambitionierten Fotografen ins Auge gefasst werden.


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Objektivadapter: Objektive von Fremdherstellern mit der eigenen Kamera verwenden


Mit Objektivadaptern lassen sich alte Objektive mit Bajonetten, die heute gar nicht mehr hergestellt werden, mit aktuellen Spiegelreflexkameras und Systemkameras verwenden. So mancher alter Objektivschatz läßt sich so wiederbeleben. Selbstverständlich können auch aktuelle Objektive mittels Objektivadaptern mit neuen digitalen Kameras kombiniert werden.


Die immer mehr in Mode kommenden spiegellosen Systemkameras können besonders gut zur Adaptierung fremder Objektive herangezogen werden. Zahlreiche Kameras verfügen auch über Hilfen, durch die das manuelle Fokussieren komfortabler vorgenommen werden kann.


Technische Voraussetzungen einer Kamera für den Einsatz eines Objektivadapters


Im Prinzip kann jede Kamera, die für Wechselobjektive ausgelegt ist, zusammen mit Objektivadaptern verwendet werden. Ein wichtiger Faktor ist das Auflagemaß, das den Abstand zwischen Objektiv und Sensor angibt. Dadurch, daß Systemkameras über keinen Spiegel verfügen, ist hier das Auflagemaß besonders gering. Das ist ein technischer Vorteil, wenn DSLR-Objektive adaptiert werden sollen. Aber auch bei Kameras mit verbautem Spiegel stellt die Montage eines Fremdobjektivs in der Regel keine größere Hürde dar. Aus optischer Sicht ist es darüber hinaus auch wichtig, daß der Bildkreis des Objektivs für den Sensor groß genug ist. Dies ist nicht immer der Fall. Beispielsweise können die Sucherkamera-Objektive, die für den Leica M Anschluß konzipiert sind, nicht an DSLRs adaptiert werden.


Praktischerweise verfügen immer mehr Systemkameras – etwa die Sony Nex Serie – über Fokussierhilfen, durch welche die Verwendung von fremden Objektiven leichter wird. Allerdings gibt es auch Objektivadapter, mit denen das automatische Fokussieren weiterhin unterstützt wird.


Verschiedene Adapterbauarten


Die meisten Kamera-Hersteller bieten Adapter an, mit denen systemeigene DSLR-Objektive an die eigenen Systemkameras angeschlossen werden können. Die Funktion des Autofokus ist nicht mit allen Objektiven gewährleistet. Auch der Hersteller Novoflex bietet sehr hochwertige Adapterlösungen an, bei denen auch die Blendenübertragung gewährleistet ist. Durch den hohen Preis dieser Objektivadapter sind aber viele geneigte Anwender abgeschreckt. Es gibt aber auch sehr hochwertige Objektivadapter von Kiwifotos, die sehr kostengünstig zu erwerben sind, aber dennoch eine sehr hohe Fertigungsqualität aufweisen. Die Blende und der Fokus müssen bei diesen Objektiv Adaptern zwar manuell eingestellt werden, was den meisten fortgeschrittenen Fotografen aber kaum etwas ausmachen sollte. Ganz im Gegenteil: Makrofotografen wollen in der Regel überhaupt nicht mit einem Autofokus arbeiten.


Objektivadapter mit Ausgleichslinse


Auch für Kamerasysteme, die über ein großes Auflagemaß verfügen, gibt es hervorragende Lösungen zur Objektiv-Adaption. Hier wird nämlich dann mit einer Ausgleichslinse gearbeitet, die im Objektivadapter verbaut ist. Diese gleicht dann optisch den zu großen Abstand zwischen linse und Sensor aus.


Beispiele für mögliche Objektivadapter-Anwendungen


M42 – Pentax-K: Als Pentax vom M42-System zu Pentax-K wechselte, wurde großen Wert darauf gelegt, daß die alten Objektive weiterhin verwendet werden konnten, wenn auch die Funktionalität eingeschränkt war.


M42 – Canon Eos: Sowohl das M42 Bajonett, als auch das Canon Eos System weisen eine sehr große Verbreitung auf. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn entsprechende Objektivadapter von unterschiedlichen Herstellern angeboten werden. Es werden manuelle Objektivadapter angeboten, bei denen Blendenwerte nicht übertragen werden und auch das Fokussieren manuell durchgeführt werden muß.


Pentax-K – Canon Eos: Solche Objektivadapter sind aus gutem Grund kaum im Fotofachhandel erhältlich. Bei den Pentax-K Objektiven stört nämlich der Blendenstift, der dann auch entsprechend entfernt werden müßte. Bei einigen Linsen kann das durch Anschrauben vollzogen werden, bei wieder anderen hilft nur das Absägen.


Canon FD – Canon Eos: Das Auflagemaß von FD-Objektiven ist kleiner als das des Eos-Systems. Bei mechanischen Objektivadaptern kann dann nicht mehr auf unendlich fokussiert werden, weshalb die Anwendungsmöglichkeiten eher begrenzt sind. In der Makrofotografie spielt das Fokussieren auf Unendlich etwa keine Rolle. Verfügt der Objektiv Adapter über eine Ausgleichslinse beheben dieses Problem. Jedoch kann die zusätzliche Linse immer auch zu einer minimalen Verschlechterung der Abbildungsleistung führen.


Nikon – Canon Eos: Sehr beliebt sind Objektivadapter, mit denen Nikon-Objektive mit Canon Eos Kameras kombiniert werden können. Diese gibt es sogar in Ausführungen, die den elektronischen Austausch zwischen Kameragehäuse und Linse erlauben. Diese sind dann aber auch etwas teurer als die manuellen Versionen.



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