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Makro Umkehrringe

REtroadapter (Makro Umkehrringe)

Retroadapter (Makro Umkehrringe): Der beste Einstieg in die Makrofotografie


Das Prinzip eines Retroadapters – auch Makro Umkehrring genannt – ist genial. Dadurch daß ein beliebiges Objektiv in Retrostellung auf das Kameragehäuse montiert werden kann, lassen sich beeindruckende Abbildungsmaßstäbe realisieren, an die selbst Makroobjektive nicht herankommen. Auch die Abbildungsqualität ist hervorragend und steht der von Makro-Objektiven in nichts nach. Für folgende Kamera-Typen können wir Retroadapter liefern: Sony Nex, Sony Alpha, Nikon, Olympus 4/3 und Canon Eos.



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Retroadapter (Makro Umkehrringen) Tutorial und Info

Mit einem Retroadapter (auch Makro Umkehrring genannt) lassen sich an jeder Kamera, die mit Wechselobjektiv arbeitet, Makroaufnahmen mit extremen Abbildungsmaßstäben ermöglichen. Voraussetzung ist nur eine Spiegelreflexkamera oder Systemkamera, ein Objektiv mit Frontgewinde und ein Retroadapter, der bei Ares Foto schon für unter 10 Euro bestellt werden kann. Ein richtiges Makroobjektiv kostet hingegen mindestens 200 Euro. Ein großer Vorteil ist die Handlichkeit. So passt ein Retroadapter in jede Hosentasche und kann immer dann spontan hervor geholt werden, wenn sich eine interessante fotografische Situation ergibt.


Bildwirkung von Retroadaptern (Makro Umkehrringen)

Normalerweise werden Wechselobjektive so eingesetzt, daß die Frontlinse nach vorne zeigt und der Bajonett-Anschluss zur Kamera. Es ist aber auch möglich – ein Retroadapter vorausgesetzt – ein Objektiv genau anders herum zu montieren. Man spricht in diesem Fall von „Retrostellung“. Mit dieser Technik lassen sich beeindruckende Makro-Bilder aufnehmen. Spezielle Makroobjektive können dabei bezüglich des möglichen Abbildungsmaßstabes übertroffen werden.


Dieser Lupeneffekt läßt sich auch ohne Makro Umkehrring ganz leicht beobachten. Hierzu dreht man ganz einfach ein beliebiges Objektiv um und blickt durch die Frontlinse. Nun kann man sehen, daß Objekte in einer Entfernung von 3 bis 9 cm stark vergrößert dargestellt werden.


Bildqualität von Retroadaptern (Makro Umkehrringen)

Die Abbildungsleistung von Retroadaptern braucht sich vor richtigen Makro-Objektiven nicht zu verstecken. Je nach verwendetem Objektiv kann diese sogar übertroffen werden. Dies hat seine Ursache darin, daß bei der Umkehrstellung nur der innere Bildkreis der jeweiligen Linse genutzt wird. Dieser hat im Gegensatz zu den Randbereichen weniger mit Licht-Abfall und(oder Unschärfen zu kämpfen.


Retroadapter sind auf jeden Fall Nahlinsen vorzuziehen, die zu eher zu Unschärfen neigen. Ein Zwischenring bringt hingegen eine Abbildungsleistung, die kaum schlechter seien dürfte als die eines Retroadapters.


Wenn möglich sollte zur Optimierung der Bildergebnisse immer ein Stativ verwendet werden. Das bezieht sich aber auf die Makrofotografie im Allgemeinen. Denn schon das kleinste Verwackeln hat im Nahbereich schon große Auswirkungen, ganz im Gegensatz zur Landschaftsfotografie.


Ein wichtiger Faktor: Die Motiv-Distanz

Gerade bei der Fotografie von Flucht-Tieren ist die Motivdistanz ein entscheidender Faktor. Je näher man an das Motiv heran muß, desto größer ist die Gefahr, daß das Tier die Flucht ergreift. Es gilt die Regel: je kleiner die Brennweite eines in Retrostellung montierten Objektivs ist, desto näher muß man mit der Linse an das Motiv heranrücken. Bei 18mm Brennweite sind das beispielsweise ca. 3 cm, bei 70mm um die 10 cm. Aber auch Brennweiten von bis zu 200 mm können genutzt werden. Dann kann die Distanz zum Motiv schnell einmal bis zu 35 cm weit sein. Es gibt aber durchaus auch Situationen in der Makrofotografie, bei denen eine zu große Distanz zum Motiv nicht förderlich ist, z.B. wenn auf sehr engem Raum gearbeitet werden muß.


Anleitung: Einen Retroadapter mit Kamera und Objektiv verbinden

Ares Foto bietet momentan Retroadapter für folgende Bajonett-Typen an: Canon Eos, Sony Alpha, Sony Nex, Olympus 4/3 und Nikon. Die Makro Umkehrringe sind in unterschiedlichen Gewindedurchmessern erhältlich. Soll beispielsweise ein Objektiv mit 67mm Frontgewinde an eine Nikon Kamera in Retrostellung montiert werden, wird ein „Retroadapter für Nikon 67mm“ benötigt.


Die Blende in Retrostellung verändern

Ist ein Objektiv in Retrostellung montiert, kann die Blende nicht mehr über die Kamera angesteuert werden, weil die elektronische Verbindung zwischen Linse und Kameragehäuse unterbrochen ist. Verwendet man noch ein altes Objektiv, das über einen Blendenring verfügt, hat man kein Problem. Aber auch für neue Objektive die mit Canon Eos Kameras verwendet werden sollen, gibt es einen Trick: hierfür stellt man erst die gewünschte Blende ein, hält die Abblendtaste gedrückt und entfernt das Objektiv, das anschließend in Retrostellung montiert werden kann. Die zuvor gewählte Blende bleibt erhalten. Bei weit geschlossener Blende wird das Sucherbild freilich recht dunkel.


Retroadapter vs. Zwischenringe

Ob nun Zwischenringe Retroadaptern vorgezogen werden sollten oder umgekehrt, läßt sich pauschal so nicht sagen. Bei beiden Varianten wird man auf die Blendensteuerung verzichten müssen, wenn nicht gerade eine sündhaft teure Version gekauft wird, welche die Datenübertragung zwischen Zwischenring/Retroadapter und Kamera zuläßt. Bei besonders schweren Objektiven sind eher Zwischenringe zu empfehlen, weil bei diesen nicht wie beim Retroadapter das ganze Gewicht der Linse auf dem Filtergewinde lastet. Grundsätzlich kann man sagen, daß man mit einem Retro Adapter sehr nah an das Motiv heran muß. Fluchttiere zu fotografieren ist somit fast unmöglich. Kombiniert man hingegen Zwischenringe mit einem Teleobjektiv, kann mit einem größeren Objektabstand gearbeitet werden.


Wie ein Retroadapter in der Praxis verwendet werden kann, kann man beispielsweise in diesem Video gut nachvollziehen:




Informationen

Ares Foto Shop