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Makro-Fotografie

Makro-Fotografie

Tauchen Sie jetzt in die fantastische Welt der Makrofotografie ein.


Die Makrofotografie ist ein faszinierender Bereich in der Fotografie, in dem es darum geht, nur wenige Zentimeter oder Millimeter große Objekte formatfüllend abzubilden. Hierfür können wir Ihnen unterschiedliches Makrozubehör anbieten:


1) Retroadapter (Makroumkehrringe) für Sony Nex, Olympus 4/3, Canon, Sony Alpha und Nikon Bajonette.

2) Zwischenringe für Canon und Nikon Kameras


Steigen Sie jetzt kostengünstig die die Welt der Makrofotografie ein!



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* Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten



Makrofotografie: Kleines ganz groß machen


Die Makrofotografie ist ohne Zweifel eine der spannendsten, aber auch anspruchsvollsten Bereiche der Fotografie. Von Makrofotografie, bzw. Nahfotografie, spricht man immer dann, wenn Motive mit einem Abbildungsmaßstab von ca. 1:1 abgelichtet werden.


Standard-Objektive haben in der Regel einen Abbildungsmaßstab von 1:7 bis 1:10. Möchte man größere Abbildungsmaßstäbe erreichen, kommt man nicht um die Anschaffung eines speziellen Makro-Objektivs und/oder Makro-Fotozubehörs herum. Die Auswahl an Makrozubehör ist beträchtlich: Lupenobjektive, Zwischenringe, Nahlinsen, Balgengeräte, Retroadapter, Votsatzachromate usw.


Sollen noch kleinere Dinge fotografiert werden, kommt man bereits in den Bereich der sogenannten Mikrofotografie.


Die Makrofotografie macht sich das Prinzip der Auszugsverlängerung zu Nutze. Hierbei wird über den Einstellbereich von Standard-Objektiven hinausgegangen. Mit Zwischenringen und Balgengeräten kann etwa der Abstand von Objektiv und Kameragehäuse vergrößert werden.


Die Nah- und Makrofotografie ist also ein sehr spezieller Bereich der Fotografie, der sich mit der Abbildung sehr kleiner Objekte beschäftigt. Die Motive sind nur wenige Zentimeter oder gar Millimeter groß. Anders als oft angenommen, ist die Makrofotografie nicht ausschließlich ein Teil der Naturfotografie. Im Prinzip haben wir es immer dann mit Makrofotografie zu tun, wenn das Motiv genau so groß oder kleiner als der Kamerasensor ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob man nun seine Motive in der Natur sucht oder nicht.


Im Folgenden sollen die wichtigsten Instrumente der Makrofotografie vorgestellt werden:


Balgengeräte in der Makrofotografie


Ein Balgengerät ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Zwischenring, dessen Dicke manuell verstellt werden kann. Die Verstellbarkeit bei Balgengeräten wird durch Stoff- oder Papierbalgen möglich gemacht, der eine Verbindung zwischen Objektivbajonett und Kameragehäuse herstellt. Seitdem Makro-Objektive auf den Markt kamen, die von unendlich bis zu Lebensgröße stufenlos fokussieren konnten, waren Balgengeräte eine außerordentlich beliebte Option, in die Makrofotografie einzutauchen. Aber auch sind sie nicht überflüssig, weil sie erstens in der Anschaffung wesentlich günstiger sind als ein Makroobjektiv und sie zweitens noch größere Abbildungsmaßstäbe als 1:1 ermöglichen. Bei günstigen Balgengeräten werden keine Informationen zwischen Linse und Kamera ausgetauscht. Das ist auch nicht weiter tragisch, weil man ohnehin meistens im M-Modus arbeiten wird. Wer auf die Automatiken nicht verzichten will, kann sich ein Balgengerät der Firma Novoflex ansehen. Normalerweise ist der kleinste Auszug eines Balgengerätes immer noch größer als der eines Zwischenringes. Der maximale Auszug ist aber um einiges größer. Beide Fotozubehör-Artikel können sich also je nach Anwendungszweck durchaus ergänzen. Mit einer Auszugslänge zwischen 12 und 20 cm erlauben Balgengeräte extrem große Abbildungsmaßstäbe. Ein Stativ ist dann natürlich Pflicht.


Grundsätzlich kann jedes Objektiv mit einem Balgengerät verwendet werden, aber jede Linse ist nicht gleichermaßen für diese Anwendung der Makrofotografie geeignet. Besonders gut harmonieren Festbrennweiten von 28mm bis 50mm Brennweite mit Balgengeräten. Mit ihnen können sehr hohe Abbildungsmaßstäbe erreicht werden, wobei der verfügbare Arbeitsabstand - also der Abstand zwischen Motiv und Objektivvorderseite – sehr gering werden kann. Zoom-Objektive können zwar auch verwendet werden, tendenziell ist aber mit Einbußen der Bildqualität zu rechnen. Fall man doch so eine Linse verwenden möchte, kann man sich überlegen, diese mit Hilfe eines Makro Umkehrringes in Retrostellung zu montieren.


Auch Makroobjektive können mit Balgengeräten kombiniert werden, sofern sie über eine Naheinstellkorrektur verfügen (CRC: Close Range Correction). Ein Makroobjektiv sollte nicht in Retrostellung am Objektiv aufgeschraubt werden.


Zwischenringe in der Makrofotografie


Der Faktor der Naheinstellgrenze ist in der Makrofotografie ganz entscheidend. Je weiter die Linsen des Objektivs vom Sensor entfernt sind, desto geringer ist die Naheinstellgrenze, also die geringste noch mögliche Entfernung zwischen Objektiv und Motiv. Es versteht sich von selbst, daß jeder Makro-Fotograf Interesse hat, möglichst nah an das zu fotografierende Objekt heranzukommen. Dies kann mit sogenannten Zwischenringen erreicht werden, welche die Naheinstellgrenze verringern und damit gleichzeitig dem Abbildungsmaßstab erhöhen. Im Gegensatz zu Nahlinsen verfügen Zwischenringe über keine eigenen optischen Elemente. Das ist durchaus ein Vorteil, weil zusätzliche Linsen zu einer leichten Verschlechterung der Abbildungsqualität führen.


Ist ein Zwischenring zwischen Objektiv und Kamera montiert, kann nicht mehr auf unendlich fokussiert werden. Auch ist mit einem Lichtverlust zu rechnen, weil der Weg zum Sensor länger wird. Das hat zur Folge, daß das Sucherbild dunkler wird und die Belichtungszeiten etwas erhöht werden müssen. Dies ist insofern wichtig, weil der Kamerabetrieb mit Zwischenringen für gewöhnlich im M-Modus vollzogen wird. Wer das nicht möchte, kann zu automatischen Zwischenringen greifen, wie sie etwa von der Firma Kenko vertrieben werden. Egal für welche Variante sie sich entscheiden: Zwischenringe stellen auf jeden Fall einen kostengünstigen Einstieg in die Welt der Makrofotografie dar. Auch die Ergebnisse lassen mit etwas Übung nicht zu wünschen übrig.


Retroadapter in der Makrofotografie


Retroadapter, auch Makro Umkehrringe genannt, sind eine sehr interessante Möglichkeit, mit der Makrofotografie zu beginnen. Ein Retroadapter wird auf das Bajonett des Kamera-Gehäuses aufgedreht. Im Ares Foto Onlineshop können Sie Makro Umkehrringe für Sony Alpha, Olympus 4/3, Sony Nex, Nikon und Canon Eos versandkostenfrei bestellen. An der Frontseite des Retroadapters befindet sich ein Filtergewinde mit einem bestimmten Durchmesser. Dieser Durchmesser muß mit dem Frontgewinde des zu verwendenden Objektivs identisch sein. Dann kann nämlich das Objektiv umgekehrt, also in Retrostellung auf den Ring aufgeschraubt werden.


Je kürzer die Brennweite des Objektivs ist, desto größer ist auch der erreichbare Abbildungsmaßstab. Verwendet man beispielsweise ein Standard-Zoom mit Brennweite 18, resultiert daraus ein Abbildungsmaßstab von 1:4. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand. Es können Abbildungsmaßstäbe erreicht werden, von denen Benutzer von Makro-Objektiven nur träumen können.


Das Fokussieren kann nicht mehr mit Hilfe des Entfernungsrings bewerkstelligt werden. Deshalb muß man die Entfernungseinstellung des Objektivs auf unendlich stellen. Das eigentliche Fokussieren wird dann einfach dadurch vollzogen, daß man den Abstand zum Motiv verkleinert oder vergrößert. Das gilt für die Verwendung einer Festbrennweite. Bei Zoom-Objektiven kann das Fokussieren durch Veränderung der Brennweite vorgenommen werden.


Auch die Belichtungsmessung und die Blendeneinstellung können bei aufgesetztem Makro Umkehrring nicht mehr von der Kamera angesteuert werden. Besonders beliebt sind alte Objektive – etwa von Praktica – die noch über einen Blendenring verfügen. Die Blendenwerte moderner Objektive werden aber über die Kamera angesteuert. Um nicht immer in Offenblende fotografieren zu müssen, gibt es hier bei Canon Eos einen Trick:


1) Einstellung der gewünschten Blende mit normal aufgesetztem Objektiv.


2) Abblendtaste gedrückt halten und gleichzeitig Objektiv entfernen.


3) Nun Objektiv in Retrostellung montieren: Zuvor gewählte Blende bleibt erhalten!


Bei geschlossener Blende kommt es aber zu einer deutlichen Abdunkelung des Sucherbildes, weshalb das Fokussieren schwieriger werden kann.


Wer bei der Verwendung von Retroadaptern nicht auf die Vorzüge der Kamera-Automatiken verzichten möchte, sollte sich die Netz-Seite der Firma Novoflex genauer ansehen. Hier wird nämlich für das Canon Eos Bajonett ein automatischer Makro Umkehrring angeboten, der die gesamte Stromversorgung und Datenübertragung zwischen Objektiv und Kamera sicherstellt.


Makroblitze in der Makrofotografie


Ein entscheidender Faktor in der Makrofotografie ist das Licht. Da liegt es natürlich auch nahe, Makroblitze zu verwenden, die speziell für den Einsatz in der Makrofotografie konzipiert sind. Makroblitze bestehen in der Regel aus zwei kleinen Blitzgeräten, die mit einem Generator verbunden sind und über eine eigenständige Spannungsversorgung verfügen. Die beiden Blitzköpfe werden mittels eines Adapterringes auf das Objektiv-Filtergewinde aufgeschraubt. Die Blitze müssen aber nicht zwangsweise direkt am Objektiv befestigt sein. Auch ein entfesselter Einsatz ist möglich, wodurch der gestalterische Spielraum erheblich gesteigert wird. Freilich setzt ein derartiger Einsatz ein ausreichend langes Verbindungskabel zum Generator voraus.


Gute Bilder von extrem kleinen Motiven zu machen ist gar nicht so einfach. Dies hat unter anderem mit der äußerst geringen Schärfentiefe zu tun. Dies wird gerade dann immer zum Problem, wenn sich bewegende Insekten oder anderweitige Tiere fotografiert werden sollen. Schließlich soll der Schärfepunkt im Optimalfall auf den Augen des Tieres gesetzt werden. Um so schwieriger wird es, weil für scharfe Bilder ein Stativ in der Makrofotografie Pflicht ist. Denn anders als etwa in der Landschaftsfotografie wirlken sich Verwackler viel stärker auf die Aufnahmen aus. Mit etwas Übung werden Sie aber schnell fantastische Bilder machen können! Für weitergehende Tipps besuchen sie einfach unseren Foto Blog



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