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UV Filter

UV Filter

Als UV-Filter (auch: Sperrfilter) werden in der Fotografie Filter genannt, die ultraviolettes Licht abblocken können. Bildsensoren von Digitalkameras nehmen nicht nur das sichtbare Spektrum des Lichts auf, sondern auch den unsichtbaren ultravioletten Anteil. Eine zu hohe Menge UV-Licht kann zu Unschärfen führen. Darüber hinaus kann auch ein Blaustich auftreten. Diesen negativen Effekten kann mit einem UV-Filter wirksam entgegengetreten werden: Aufnahmen werden deutlich kontrastreicher und schärfer. Darüber hinaus schützt ein UV-Filter auch die Frontlinse eines Objektivs vor Kratzern und Verschmutzungen.


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Mit UV Filtern die Bildqualität verbessern und die Frontlinse schützen


Bei einem UV-Filter (auch UV-Sperrfilter genannt) handelt es sich in der Fotografie um eine dünne Glasplatte, die in einer runden Metallfassung eingelassen ist. Mittels eines Drehgewindes kann der UV-Filter an der Vorderseite eines Objektivs aufgeschraubt werden. Jegliches Licht, das durch das Objektiv auf den Sensor gelangt, muß zuvor den UV Filter passieren. Durch die Herausfilterung ultravioletten Lichts, kann die Bildqualität aufgewertet sein. UV-Sperrfilter sehen entweder farblos oder ganz leicht gelblich aus.


Bereits fotografische Filme aus der Analogzeit waren nicht nur für das sichtbare Spektrum des Lichts empfindlich, sondern auch für den ultravioletten Anteil, der für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist. Bei Sensoren von digitalen Spiegelreflexkameras und Systemkameras, wie sie von Sony, Pentax, Nikon, Canon, Olympus und Sigma hergestellt werden, verhält es sich nicht anders.


Gelangt ultraviolettes Licht auf den Sensor, kann das zu einer Verschlechterung der Bildqualität führen, weil Kamera-Objektive üblicherweise für einen bestimmten Bereich des sichtbaren Lichts optimiert sind. Ein zu hoher Anteil von UV-Licht kann deshalb zu chromatischer Aberration führen und zu unscharfen Bildern führen. Unter chromatischer Aberration versteht man in der Fotografie Abbildungsfehler optischer Linsen, die ihre Ursache darin haben, daß Licht verschieden intensiv gebrochen wird. Hierdurch können unschöne Farbsäume auf den Aufnahmen entstehen. Die Aufnahme wirkt dann nicht selten dunstig und unscharf.


Ebenfalls durch UV-Licht hervorgerufen werden kann ein Blaustich, der seine Ursache in Sonnenlicht hat, das an den Molekülen der Luft gestreut wird. Wenn das Intensitätsmaximum des gestreuten Lichts im UV-Bereich liegt ist dieser Effekt oftmals kaum vermeidbar, wenn nicht ein UV-Filter eingesetzt wird.


Insofern ist es auch heute noch durchaus sinnvoll, UV-Filter zu verwenden. Freilich ist die Problematik störenden UV-Lichts in der gegenwärtigen Zeit nicht mehr so gravierend, weil moderne DSLRs und Systemkameras meistens über integrierte UV-Sperr-Vorrichtungen verfügen. Auch das Glas eines Objektives kann ein Teil des UV-Lichtes anfangen.


Ein guter UV-Filter sollte kein Licht „schlucken“, weshalb eine Korrektur der Belichtungszeit nicht notwendig ist. Von einer gleichzeitigen Verwendung mit anderen Filtern – etwa Graufiltern, Polfiltern oder Infrarotfiltern – ist abzuraten, weil sonst die Abbildungsleistung des Objektivs nur unnötig eingeschränkt werden kann.


Nicht zu unterschätzen ist die mechanische Schutzfunktion eines UV-Filters. Die Frontlinse kann effektiv vor Kratzern und Verschmutzungen geschützt werden. Praktischerweise muß man nämlich nur noch den Filter reinigen und nicht die Objektiv-Frontlinse. Wenn es dann zu Komplikationen kommt, sich etwa kleine Partikel im Reinigungstuch befinden, beschränkt sich der verursachte Schaden auf den wesentlich günstigeren Filter.


In unserem Online-Shop können wir ihnen auch UV-Filter mit mehrfach vergütetem Glas anbieten. Diese Filter erkennt man an dem Zusatz „MC“. Anspruchsvollen Anwendern empfehlen wir unsere Praktica (Design von B+W) MCUV Filter. Als autorisierter B+W Fachhändler können wir auch alle übrigen Filter aus dem Hause Schneider Kreuznach besorgen. Preise erhalten Sie auf Anfrage.


Vor dem Kauf eines UV-Filters sollten Sie immer erst prüfen, über welchen Filtergewinde-Durchmesser das zu verwendende Objektiv verfügt. Hat es beispielsweise einen Durchmesser von 72mm, wird ein „UV Filter 72mm“ benötigt. Mit Hilfe von Filteradaptern, die wir ebenfalls im Sortiment haben, können fast alle Filter-Objektiv Kombinationen zusammengeführt werden. Ist der Filterdurchmesser aber geringer als der Objektivdurchmesser, sollte man vorsichtig sein. Hier kann es nämlich gerade im Weitwinkel-Bereich passieren, daß eine sogenannte Vignettierung auftritt. Der Filter wäre dann an den Bildrändern zu sehen.


Sobald man mehrere Filter besitzt, sollte der Kauf einer Filtertasche in Erwägung gezogen werden. Denn jeder Kratzer auf dem Glas eines Filters kann die Bildqualität beeinträchtigen. Für die Filter-Reinigung sollten nur Reinigungsmaterialen zum Einsatz kommen, welche die empfindliche Filteroberfläche nicht beschädigen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit unserem B+W Reinigungsset, das aus einem hochwertigen Mikrofasertuch und einem Reinigungsspray besteht.


Unsere UV-Filter sind aufgrund ihres universalen Filtergewinde-Systems mit den Objektiven aller Hersteller kompatibel: Tamron, Sony , Sigma, Minolta, Panasonic, Canon, Nikon, Tokina, Pentax. Es muß lediglich ein Frontgewinde vorhanden sein. Das ist in der Regel bei allen Wechselobjektiv für Spiegelreflexkameras und Systemkameras der Fall.



Informationen

Ares Foto Shop