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Infrarotfilter

Infrarotfilter

Mit Infrarotfiltern traumhafte Märchenwelten erschaffen


Ein Infrarotfilter sperrt sichtbares Licht bis zu einer bestimmten Wellenlänge aus. Bei unseren Infrarotfiltern ist das bis 850nm der Fall. Hieraus resultieren farblich entfremdete Fotoaufnahmen, die nicht selten an zauberhafte Märchenwelten erinnern. Unsere Infrarotfilter sind auch hochwertigem Echt-Glas gefertigt und in exakt gefräste Metallfassungen eingelassen. Durch das universale Filtergewinde-System sind unsere Infrarot-Filter mit den Systemkameras und Spiegelreflexkameras aller Hersteller kompatibel, sofern diese über ein Gewinde an der Objektivvorderseite verfügen: Pentax, Nikon, Sony, Sigma, Panasonic, Minolta, Canon Eos, Tamron, Tokina, Praktica usw.



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Infrarotfilter in der digitalen Fotografie


Das menschliche Auge ist fähig, Licht als Farbe wahrzunehmen, wenn es sich um Wellenlängen zwischen 380nm und 780nm handelt. Bei Wellenlängen über 780nm befinden wir uns bereits im Infrarot-Bereich. Dieser ist für Menschen unsichtbar. Digitale DSLRs, Systemkameras und Kompaktkameras besitzen hingegen die Fähigkeit, IR-Licht auf dem Sensor zu registrieren und abzubilden. Die so entstandenen Bilder entsprechen eher der Vorstellung einer surrealen Märchenwelt, als einem realen Szenario.


Welche Ausrüstung wird für die Infrarot-Fotografie benötigt?


Hauptbestandteil der Ausrüstung ist natürlich ein Infrarotfilter. Infrarotfilter unterscheiden sich durch den Anteil des sichtbaren Lichts, der noch durch gelassen wird. Verwendet man z.B. einen Infrarotfilter mit 720nm, wird man noch verstärkt farbige Elemente in den Foto-Aufnahmen wahrnehmen können. Es handelt sich hierbei aber immer um Falschfarben. Infrarotfilter mit 850nm haben hingegen schwarz-weiße Aufnahmen zur Folge. Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack darüber, für welche Filterintensität man sich entscheidet. Ebenfalls auf Infrarot-Filtern befindet sich die Angabe, über welchen Durchmesser der Filter verfügt. Ein Infrarotfilter mit 58mm Durchmesser kann z.B. auf ein Objektivgewinde mit ebenfalls 58mm aufgeschraubt werden. Sollte eine Kombination mal nicht passen, können kostengünstige Filteradapter zur Problemlösung herangezogen werden. Infrarotfilter werden von unterschiedlichen Herstellern angeboten: B+W (Schneider Kreuznach), Hoya, Heliopan um nur einige Beispiele zu nennen. Im Ares Foto Onlineshop finden Sie Infrarotfilter ohne Branding. Hierbei handelt es sich um qualitativ hochwertige Filter, die zum Teil auch von Markenherstellern bezogen und mit dem eigenen Label versehen werden. Daß diese Produkte dann wesentlich teurer auf den Markt geworfen werden, versteht sich von selbst.


Unverzichtbar ist ein Stativ, weil Infrarotbilder extrem lange Belichtungszeiten erfordern. Freihandaufnahmen ohne Verwackeln wären in der Praxis kaum möglich. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Stativen von Manfrotto gemacht. Aber auch mit Low-Budget-Stativen wird man im Zweifelsfalle arbeiten können.


Ein Funkfernauslöserist praktisch, aber kein absolutes Muß. Gerade bei minderwertigen, stark nachschwingenden Stativen sollte man sich allerdings ernsthaft überlegen, einen Fernauslöser anzuschaffen. Sehr gute Erfahrungen haben wir hier mit Funkfernauslösern von Yongnuo gemacht.


Man benötigt auf jeden Fall eine Kamera, die manuell betrieben werden kann. Mit den meisten Spielreflexkameras und Systemkameras der Hersteller Pentax, Sigma, Nikon, Canon Sony wird man gut arbeiten können. Der Einsatz einer Kompaktkamera ist hingegen nicht möglich. Man sollte auch beachten, daß einige digitale Kameras vor dem Sensor Infrarot-Sperrfilter verbaut haben, die Infrarotlicht filtern sollen, um eine höhere Abbildungsschärfe erreichen zu können. Mit längeren Belichtungszeiten können in den meisten Fällen aber doch sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Am besten recherchiert man aber vor dem Kauf eines Infrarotfilters, inwiefern die zu verwendende Kamera für diese Spezialanwendung geeignet ist oder auch nicht. Wer sehr häufig mit Infrarotfiltern arbeitet, kann sich auch überlegen, eine günstige gebrauchte DSLR abzuschaffen und den IR-Sperrfilter durch eine Fachwerkstatt entfernen zu lassen. Ob eine Kamera IR-empfindlich ist, kann mit Hilfe einer TV-fernbedienung ausgelotet werden. Die Fernbedienung richtet man auf die Kamera und betätigt eine beliebige Taste. Leuchtet auf dem Kamera-Display eine weiße Diode auf, kann man davon ausgehen, daß mit der vorliegenden Kamera sehr gut gearbeitet werden kann.


Fotografieren mit Infrarotfiltern


Ist die oben genannte Ausrüstung zusammen gestellt, kann es schon los gehen. Zunächst sollte darauf geachtet werden, daß das zu fotografierende Objekt ausreichend Licht reflektiert. Bäume und Grünflächen, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. In den Morgen- und Abendstunden lassen sich die besten Infrarot-Fotis aufnehmen, weil dann der Anteil des IR-Licht besonders hoch ist. Das Wetter ist ganz ausschlaggebend dafür, ob man Erfolg haben wird, oder nicht. Ist der Himmel etwa trüb bedeckt, kann man es sich meistens sparen, loszulegen, weil man ansonsten mit sehr hohen ISO-Werten arbeiten müßte, was in der Regel nicht sonderlich zielführend ist.


Ganz entscheidend ist in der Infrarotfotografie der korrekte Weißabgleich. Hier muß man aber anders vorgehen als beim klassischen Weißabgleich mit der Graukarte. Eine Möglichkeit ist, einen hellblauen Himmel oder eine gleichmäßig grüne Wiesenfläche zu fotografieren und das Bild als Referenz für den Weißabgleich im Kameraspeicher abzulegen. Der Infrarotfilter muß bei diesem Prozedere aufgesetzt sein. Alternativ kann man auch ohne Filter ein rotes Monitorbild als Weißabgleichs-Referenz verwenden. Hat man den Weißßabgleich korrekt durchgeführt, sollte grün nun weiß, und der Himmel gelb-orange erscheinen.


Vor der eigentlichen Aufnahme muß die Kamera auf einem Stativ positioniert werden. Nun wird die Kamera in den manuellen Modus versetzt und das Bild scharf gestellt. Bei Objektiven mit Entfernungsanzeige ist es sinnvoll, den Fokus kurz vor die Unendlich-Marke zu setzen. Nachdem nun auch der Infrarotfilter aufgeschraubt ist, kann begonnen werden, mit unterschiedlich langen Belichtungszeiten zu experimentieren. Hier muß man sich ganz allmählich an das optimale Ergebnis herantasten. Bei einer starken kamerainternen Infrarotsperre können durchaus Belichtungszeiten von über 1 Sekunde notwendig werden.


Nachbearbeitung von Infrarot-Aufnahmen am Computer


Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Kamera in den RAW-Modus zu versetzen., damit wie Programmen wie Adobe Elements die Nachbearbeitung keine Bildqualitätsverluste nach sich zieht. Zunächst sollte eine Tonwertkorrektur durchgeführt werden, um sattere Farben und eine akzentreichere Schärfe zu erhalten. Eine automatische Tonwertkorrektur ist in vielen Fällen schon ausreichend. Infrarot-Bilder sind häufig nicht so scharf wie normale Aufnahmen. Dies hat seine Ursache meistens in den verhältnismäßig langen Belichtungszeiten. Bewegt beispielsweise während der Belichtung der Wind die Blätter eines Baumes, werden diese hinterher kaum scharf abgebildet sein. Ein gezieltes Nachschärfen wir d in solchen Fällen äußerst sinnvoll sein.


Ebenfalls sinnvoll ist das sogenannte Channelshifting. Dies ist eine Methode, mit der die Farben quasi umgedreht werden können. Konkret werden die Blau- und Rot-Kanäle ausgetauscht. Die jeweilige Anpassung wird übe reinen Kanalmixer vorgenommen.


Infrarotfilter versandkostenfrei bestellen bei Ares Foto


Haben Sie Interesse an der Infrarotfotografie bekommen? Dann sollten unsere preiswerten abr dennoch qualitativ hochwertigen Infrarotfilter genau das richtige für Sie sein. Bei weitergehenden Fragen zu diesem Produkt können Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Auf Anfrage können wir Ihnen als autorisierter Fachhändler auch Infrarotfilter von B+W (Schneider Kreuznach) besorgen. Diese Infrarotfilter werden in Deutschland gefertigt und dürften qualitativ kaum zu übertrumpfen sein. Preise teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.



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